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Der Bauherrschaft bot sich die Gelegenheit eine der wenigen zum Verkauf stehenden Parzellen in der Gemeinde Staufen zu erwerben. Bedingt durch die gegebenen Fakten mit der Parzellenform und der damit verbundenen Bauzone erarbeiteten der Architekt zusammen mit der Bauherrschaft den Raumbedarf und ein entsprechendes Konzept. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Bauherrschaft noch keine Vorstellung bezüglich der Architektur und dem äusserem Erscheinungsbild.

Es entwickelte sich in intensiver Auseinandersetzung mit den Ansprüchen der Bauherrschaft, den baugesetzlichen Möglichkeiten auf der Basis der neuen BNO und den Ideen des Architekten ein grosszügiges Einfamilienhaus mit 4 Geschossen und total 7 Zimmern. Dadurch konnten die Ansprüche an eine vielfältige Nutzung der verschiedenen Ebenen und Räume erfüllt werden.

Architektur und Wohnen

Ein besonderes Augenmerk wurde auf das Attikageschoss gelegt, dass aufgrund der neuen Bauordnung der Gemeinde in einer grosszügigen Abmessung ein privater und windgeschützter Aussenraum mit Weitsicht in den Jura und an den für das Dorf charakteristischen Staufberg bietet.

Das Einfamilienhaus wird vollständig in konventioneller Bauweise erstellt. Die Ausführungsplanung forderte - durch die spannende Individualität und der komplexen Haustechnik des Gebäudes - vom Architekten eine intensive Auseinandersetzung mit den Details und den beigezogenen Fachplanern.

Durch die spannende L- Form des Gebäudes sind die Küche und der davorliegende Essbereich räumlich vom Wohnzimmerteil getrennt, ohne dass der Hauptwohnteil im Erdgeschoss geschlossen wirkt oder an Großzügigkeit verliert. Jedes Geschoss hat neben mindestens einem Zimmer eine eigene Sanitärzelle mit Dusche/ oder Badewanne und kann somit eigenständig bewohnt werden.

Das vollunterkellerte Untergeschoss umfasst ein weiteres vollwertiges Zimmer für verschiedene Nutzungen welches durch einen nach Osten orientierten Lichthof natürlich belichtet wird.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Haustechnik und die Energieeffizienz gelegt. Mit einer Wärmepumpenheizung und einer guten Dämmung der Gebäudehülle wird der Minergiestandard erreicht. Damit verbunden ist jeder Wohnraum mit einer Komfortlüftung ausgestattet und einer Bodenheizung mit reduzierter Heiztemperatur.

Mit der Planung wurde im Sommer 2013 begonnen und die Ausführung erfolgte im Jahr 2015 mit Bezug im Oktober 2015.