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In der Gemeinde Gränichen planen wir an er historischen Lage eine spannende Überbauung. In unmittelbarer Nähe der kantonal geschützten Bauten Pfarr- und Gebeinehaus werden Neu und Alt harmonisch kombiniert.

Historie

Die in den letzten Jahrzehnten mit verschiedenen An- und Neubauten ergänzten Altliegenschaften wurden im Frühjahr 2021 bereits bis auf die Grundsubstanz der beiden historischen Bauten vollständig zurückgebaut. Das Spittelhaus aus dem Jahre 1612 sowie ein alter Spycher von 1589 werden erhalten, vollständig restauriert und einer neuen Nutzung zugeführt. Im Zwischenbereich wird die freie Fläche mit einem direkt an der Wyna (Bach) gelegenen Doppeleinfamilienhaus und einem Mehrfamilienhaus entlang der Kirchbündten Strasse ergänzt.

Lage & Übersicht

Architektur & Wohnen

Die architektonische Herausforderung bestand darin, die Neubauten in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege in die Umgebung einzugliedern und anzupassen. Das neue Mehrfamilienhaus wird zukünftig das grösste Volumen im historischen Ensemble einnehmen. Mittels einer Staffelung des Volumens und einer Gliederung der Fassaden durch eine Holzschalung wird der Neubau in den Bestand integriert. Durch eine nahe Platzierung an der Kirchbündten Strasse wird der zeitliche Übergang des alten zum neuen Quartierteils betont. Das zweistöckige Doppelhaus gliedert sich im Volumen und mit der klassischen Schrägdachform nahtlos in die Reihe der geschützten Bauten ein. Der private Aussenraum des Doppel-Einfamilienhauses ist zum Gewässer orientiert und steht in Kontrast zum hofseitigen Hauszugang.

Visualisierungen

Bei der Sanierung des altehrwürdigen Spittelhaus ist es ein architektonisches Anliegen der markanten Dachform sowie dem handwerklich einmaligen Dachstuhl wieder ein Gesicht und Leben zu verleihen, der seiner Geschichte würdig ist. Die Fassaden bei der angebauten Scheune sollen nur minim verändert werden, da das Holz-Zierwerk, welches in der letzten Jahrhundertwende angebracht wurde, erhalten bleiben soll. In diesem Bereich ist innerhalb der bestehenden Struktur ein Gewerbeteil für Atelier und Kunsthandwerk vorgesehen. Der über 500 Jahre alte Spycher wird vollständig restauriert und auf ein neues Fundament gestellt. Der Innenbereich wird rudimentär ausgebaut, damit die Räume für Atelierarbeiten, Ausstellungen usw. genutzt werden können.

Zwischen den Bauten wird ein hofartiger Aussenraum entstehen, welcher mit einer ortstypischen Linde zu einem Raum der Begegnung werden soll. Als verbindendes Element zwischen den Schutzobjekten Pfarrhaus mit Pfarrhausbrunnen, Spycher und den Neubauten wird Eine grenzübergreifende Teichanlage mit einem kleinen Bachlauf bis in die Wyna vorgesehen.

Alle neuen und alten Gebäue werden mit einer zentralen und ökologischen Grundwasser-Wärmepumpe gekühlt und beheizt. Zusätzlich wird eigener Strom über eine Indach-Photovoltaikanlage gewonnen und mittels einer neuen Technologie in einer Salzwasserbatterie gespeichert.

Das Objekt befindet sich momentan in der Bauphase und wird voraussichtlich im Sommer 2023 fertiggestellt.

Bilder Bauphase